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República del Ecuador

Botschaft von Ecuador in Deutschland

INICIATIVE YASUNI - ITT


   
 

Conferencias sobre la Iniciativa Yasuní-ITT en Berlín– septiembre a noviembre de 2011

Vorträge zur Umweltinitiative Yasuní-ITT in Berlin –September bis November 2011

EVENTO / VERANSTALTUNG

FECHA HORA / DATUM UHRZEIT

LUGAR
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ORT

DESCRIPCIÓN DE EVENTO
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ANKÜNDIGUNG

Conferencia con S.E. Jorge Jurado

(precio de entrada

1,50 €)

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Konferenz mit S.E. Jorge Jurado

(Eintrittspreis

1,50 €)

Jueves 3 de noviembre

/

Donnerstag, 3. November

19:00

Helle Panke e.V., Kopenhagener Str. 9,

10437 Berlin;

U 2 Schönhauser Allee

La Embajada del Ecuador y la Asociación Sociedad Alejandro-de-Humboldt llevarán a cabo la conferencia (idioma: alemán)

“La Iniciativa Yasuní-ITT: Conservación de la selva amazónica en lugar de explotación del petróleo”;

con Vino de Honor

(mayor información: www.humboldt.ev.ms)

/

Die Botschaft von Ecuador und die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. organisieren den Vortrag mit Diskussion in deutscher Sprache

“Die Umweltinitiative Ecuadors

Yasuní-ITT: Erhalt dieses einzigartigen Amazonasgebietes für die Menschheit
statt Profit aus Erdöl“;

anschließend Vin d´honneur

(weitere Informationen: www.humboldt.ev.ms)

 

 



Veröffentlichungen über die Initiative Yasuní-ITT in der deutschen Presse


STEFAN REINECKE ÜBER DIE KRITIK DER UNION AN NIEBELS NEIN ZU YASUNI

Symbol für die Sackgasse

Ecuador will kein Öl im Amazonas-Dschungel fördern - und dafür Geld von der internationalen Gemeinschaft haben, etwa für Bildung. Diese Initative nutzt dem Urwald, dem Klima und den indigenen Völkern, deren Vernichtung sonst häufig Kollateralschaden der Ölförderung ist. Die Idee klingt einfach. Ihre Umsetzung aber ist äußerst schwierig.

Eine besonders destruktive Rolle spielt dabei der deutsche Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel. Zwar hatte Deutschland bereits seine Unterstützung für das Projekt Yasuni zugesagt. Doch dem FDP-Politiker passt die ganze Richtung nicht. Geld für Nichtstun? Natur einfach Natur lassen? Solches Gutmenschentum widerspricht auf fast beleidigende Art neoliberalem Verwertungsdenken. Mehr...




Union wagt die Regenwald-Revolte

ENTWICKLUNG Es wird eng für Entwicklungsminister Dirk Niebel: Wegen dessen Weigerung, in den Yasuni-Regenwald-Fonds in Ecuador einzuzahlen, stellen sich nun auch die Fachpolitiker der Union gegen ihn. Der Konflikt in der Koalition geht über das Projekt hinaus


AUS BERLIN GORDON REPINSKI

Eigentlich konnte sich Dirk Niebel auf die Fachpolitiker aus der Koalition bisher immer verlassen. Sei es die umstrittene Personalpolitik vom Anfang der Legislaturperiode oder die oft kontroverse inhaltliche Linie - stets trugen die Kolleginnen und Kollegen die Politik des FDP-Entwicklungsministers loyal mit.

Damit ist es nun erst einmal zu Ende.

Die Entwicklungspolitiker der Union sind verstört über die Politik Niebels. Der Grund: seine beharrliche Weigerung, in den Yasuni-Treuhandfonds einzuzahlen, mit dessen Hilfe Ecuador dafür entschädigt werden soll, in dem Naturschutzgebiet nicht nach Öl zu bohren. Mehr...



Sonntag, 02. Oktober 2011, 08:21 Uhr
 
Yasuní: Ecuadors Botschafter setzt auf die Zivilgesellschaft

Um Deutschland doch noch zur Unterstützung der "Dschungel-statt-Öl"-Initiative zu bewegen, wendet sich Ecuadors Botschafter nun an die deutsche Öffentlichkeit. Motto: "Erschaffe eine neue Welt!"
Von Verena Kern

"Nimm Einfluss! Zeige deinem Abgeordneten den Weg!" Mit Botschaften wie dieser will Jorge Jurado nun die deutsche Zivilgesellschaft mobilisieren. "Man muss noch viel globaler rangehen", sagte der ecuadorianische Botschafter bei einem Pressetermin am Freitag in Berlin, "man muss in die Bevölkerung reingehen." Dann könne es doch noch gelingen, dass bis zum Jahresende die 100 Millionen Dollar zusammenkommen, die nötig sind, um die Yasuní-ITT-Initiative Ecuadors zu retten. Bislang sollen rund 50 Millionen Dollar in dem von der UN eingerichteten Treuhandfonds eingegangen sein. Mehr...



Pressegespräch sowie Expertengespräch mit Dr. Montag und Dipl.-Ing. Jorge Jurado, Botschafter von Ecuador, zur Initiative Yasuní-ITT

Der Botschafter von Ecuador, Dipl.-Ing. Jorge Jurado, lud heute um 11 Uhr zu einem Pressegespräch sowie im Anschluss, um 12.30 Uhr, zu einem Expertengespräch mit Frau Dr. Montag von der Australian National University zum Thema der Initiative Yasuní-ITT (Ishpingo-Tambococha-Tiputini).

Die unabhängige Expertin, Frau Dr. Doreen Montag, die aus Magdeburg stammt und in Oxford promovierte, präsentierte Forschungsergebnisse zur einzigartigen Initiative Yasuní-ITT der Regierung von Ecuador, welche vorsieht, rund 850 Millionen Barrel Erdöl für immer unter dem Boden des Yasuní-Nationalparks zu belassen. Mehr...


Kein anderes Land in der Welt hat jemals so eine Initiative begonnen.

Ecuadors Botschafter über das visionäre Umwelt- und Energieprojekt Yasuní-ITT, einen schwer erklärlichen Rückzieher in der deutschen Entwicklungspolitik und unfaire Kritiker -

14. September 2011 - Zweiter Teil eines HINTERGRUND-Gesprächs mit Jorge Jurado, dem Botschafter der Republik Ecuador in Deutschland. -

HINTERGRUND: Herr Botschafter, im August 2010 richteten die Regierung Ecuadors und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) den Yasuní-ITT-Treuhandfonds ein. Worum geht es in diesem Projekt?

Jorge Jurado: Im Jahr 2007 hat Präsident Rafael Correa in der Generalversammlung der Vereinten Nationen angekündigt, dass Ecuador bereit ist, einen Großteil seiner Erdölreserven, 20 bis 22 Prozent, nicht zu fördern. Diese Reserven stehen im nördlichen Teil und an der Grenze des Nationalparks Yasuní. Dieser Nationalpark gilt als das Gebiet mit der reichsten Biodiversität in der Welt. Das ist durch mehrere Studien wissenschaftlich erwiesen. Dort leben auf einem Hektar mehr Arten von Pflanzen als in ganz Nordamerika zusammen, also dem nördlichen Teil von Mexiko, den USA und Kanada. Das Gebiet umfasst etwa eine Million Hektar. Als sich das Amazonasbecken zwischen den letzten beiden Eiszeiten in Grasland verwandelte, blieb im Yasuní-Gebiet die Kontinuität der Evolution erhalten. Viele Pflanzen haben sich über Millionen von Jahren erhalten. Unserem Land ist bewusst, dass es über diesen Reichtum verfügt, und es möchte ihn unbedingt schützen. Deshalb haben wir die Yasuní-Initiative gestartet. Mehr...


HARALD NEUBER:

  •  “Die Initiative Yasuní-ITT” - Amerika21.de, 25.05.2011
Berlin: Gespräch mit den Projektverantwortlichen Ivonne Baki, Dr. Carlos Larrea und Bisrat Aklilu aus Ecuador. Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, kündigte 2007 vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen an, dass Ecuador sich verpflichtet, 846 Millionen Barrel Erdöl der im Nationalpark Yasuní gelegenen Erdölfelder ITT (Ishpingo-Tambococha-Tiputini), welche 20% des gesamten Vorkommens des Landes ausmachen, unbefristet unter der Erde zu belassen. Der Präsident schlug vor, dass die internationale Gemeinschaft im Gegenzug einen finanziellen Beitrag von mindestens 3,6 Milliarden Dollar leisten sollte. Dies entspricht 50% der Einnahmen, über welche der Staat im Fall einer Erdölförderung verfügen würde. Zu diesem Zweck wurde ein Kapitalstock, der von dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verwaltet wird, eingerichtet.

        http://amerika21.de/termin/2011/05/32569/yasuni-itt-berlin


  •  “Steht Berlin zu Umwelt-Zusage?“ - Neues Deutschland, 04.06.2011
Ivonne Baki über die Wankelmütigkeit der Bundesregierung / Ivonne Baki ist Unterhändlerin der ecuadorianischen Regierung für die ITT-Yasuní-Initiative.

ND: Frau Baki, in einer Presseerklärung zu Ihrem Besuch heißt es, Sie wollen die deutsche Bundesregierung von der ITT-Yasuní-Initiative überzeugen. Bei diesem Vorschlag geht es darum, rund 850 Millionen Barrel Erdöl unter dem Regenwald zu belassen. Die Konsumentenstaaten sollen die Hälfte des zu erwartenden Gewinns in einen Treuhandfonds unter UN-Verwaltung einzahlen. Hatte Berlin nicht schon entschieden, Projekt zu unterstützen?

        http://www.neues-deutschland.de/artikel/199107.steht-berlin-zu-umwelt-zusage.html?sstr=yasuní-itt


  •  “Umweltinitiative: Berliner Blockade sorgt für Unmut” - Amerika21.de, 08.06.2011
Berlin/Quito. Nach ergebnislosen Nachverhandlungen Ecuadors mit der deutschen Regierung über die Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT setzt sich nun in Berlin der Konflikt über die ablehnende Haltung des FDP-geführten Entwicklungsministeriums fort. Wie amerika21.de aus parlamentarischen Kreisen erfuhr, hat die Opposition das Thema am heutigen Mittwochmorgen auf die Tagesordnung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gesetzt. Die Aussprache findet hinter verschlossenen Türen statt, bevor sich eine öffentliche Anhörung des Gremiums – zum Thema passend – den "Rohstoffstrategien der Bundesregierung und der Europäischen Union" widmet.

            http://amerika21.de/nachrichten/2011/06/34340/yasuni-deutschland-bmz

 ANDRÉ SCHEER

  •  “Klimaschutz blockiert” - Junge Welt, 03.06.2011
Die ablehnende Haltung von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel gefährdet das ehrgeizige Yasuní-ITT-Projekt der ecuadorianischen Regierung. Bei entsprechender internationaler Unterstützung soll zugunsten Indigener und des Artenreichtums im Yasuní-Nationalpark auf dem Ishpingo-Tambococha-Tiputini-Feld kein Erdöl mehr gefördert werden. Ecuadors Staatspräsident Rafael Correa hatte die Initiative im September 2007 vor der UN-Vollversammlung vorgeschlagen, nachdem im Boden des Nationalparks an der Grenze zu Kolumbien große Schwerölvorkommen entdeckt worden waren, die rund 20 Prozent der ecuadorianischen Ölreserven ausmachen. Sein Land sei bereit, so Correa damals, auf die Förderung des »schwarzen Goldes« zu verzichten, um die Flora und Fauna der Region zu schützen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Voraussetzung sei jedoch, daß die internationale Gemeinschaft wenigstens die Hälfte der Ecuador dadurch entgehenden Einnahmen zahlt. Das entspräche einer Summe von 3,6 Milliarden US-Dollar.

           http://www.jungewelt.de/2011/06-03/031.php?sstr=yasuni

  
MARTIN LING

  •  “Klare Absage an potenziellen Green New Deal?“ - Neues Deutschland, 23.05.2011.
Leere Bäuche können nicht schrumpfen, sie müssen sich füllen! Dieses Bild beschreibt treffend die Fragestellung der Podiumsdiskussion »Jenseits des Wachstums: auch im globalen Süden?« Die Antwort fiel eindeutig aus: Sowohl im Norden als auch im Süden muss grundlegend mit der kapitalistischen Produktionsweise gebrochen werden.

Wachstumsverzicht steht für die Regierungen des Südens – auch für die Linksregierungen Südamerikas – nicht auf der Agenda. Ein »Jenseits des Wachstums« spielt in der praktischen Politik noch keine Rolle, wenngleich in der politischen Rhetorik sehr wohl die Grenzen des Wachstums und die Auswüchse der kapitalistischen Produktionsweise gegeißelt werden und in Ecuadors neuer Verfassung sogar die Natur als Subjekt, das Rechte hat, verankert ist. Ein großer Fortschritt auf dem Papier, über dessen Umsetzung in Ecuador zwischen den traditionellen Vertretern des fossilen Entwicklungsmodells und den Vertretern des »Buen Vivir« (Guten Lebens) heftig gestritten wird.

            http://www.neues-deutschland.de/artikel/198241.klare-absage-an-potenziellen-green-new-deal.html?sstr=yasuní-itt

 
EVA USI

  •  “El proyecto Yasuní ITT se discute en Alemania” - Deutsche Welle“, 24.05.2011.

En vez de explotar los enormes yacimientos de petróleo del Parque Nacional de Yasuní, Ecuador busca apoyo de la comunidad internacional para preservar un bosque estratégico a nivel mundial por su diversidad biológica.

Podría decirse que es una especie de Arca de Noé. El Parque Nacional de Yasuní, situado al noreste de Ecuador, es considerado el bosque tropical de mayor biodiversidad del planeta por su enorme riqueza animal y vegetal. Comprendido por un territorio boscoso de un millón de hectáreas,  tan sólo en una de ellas crecen 300 distintas especies de árboles. Pero también alberga una gran diversidad de peces, repitles, pájaros y mamíferos y se estima que en cada hectárea coexisten unas 100.000 especies de insectos.

            http://deutsche-welle.com/dw/article/0,,15100521,00.html

 












Informationsmaterial zur

 Initiative Yasuní-ITT

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